Mein erster Stopp des Rechercheworkshops war die Zentrale von IJAB, der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.. Unter anderem informiert der Verein Jugendliche, wie sie am besten ins Ausland gehen können, und welche Möglichkeiten es dafür gibt. „Das macht bei uns Eurodesk“ erklärte Pressereferent Christian Herrmann.
Anwesend war auch Robert Helm-Pleuger von Eurodesk, einem europäischen Informationsnetzwerk zu Auslandsaufenthalten. Egal ob es um ein Auslandsstudium in den USA oder einen Freiwilligendienst in Südafrika geht, Eurodesk habe immer die passenden Informationen zur Hand, sagte Helm-Pleuger.
Am auffälligsten fand ich, dass es in Deutschland so viele solcher Beratungsangebote und Auslandsprogramme gibt. Als ich noch in den Niederlanden wohnte, habe ich viel weniger über Austauschprogramme gehört. Helm-Pleuger bestätigte das: In Deutschland gehen zum Beispiel viel mehr Schüler für ein Jahr in die USA, sagte er. Es werden pro Jahr rund 10.000 Visaanfragen für Schulaufenthalte in den USA von Deutschen gestellt, sagte Helm-Pleuger. Auf dem zweiten Platz stehen die Chinesen mit rund 2.000 Anfragen, und auf den dritten die französischen Schüler mit rund 400 Anfragen.